Vor einigen Jahren begann ich mit der hobbymäßigen Schafhaltung und entschied mich für Kamerunschafe. Handliche Schafe die nicht geschoren werden müssen, kaum "riechen" und meiner Meinung nach eher das schöne Erscheinungsbild eines Wildtieres haben. Leider zeigten sich meine ersten drei Exemplare (1Bock/2Auen) anfangs auch so vom Verhalten, sehr scheu und kein Zaun zu hoch. Es bedurfte einiger Monate der Bestechung mit Brot und Mais um sie halbwegs handzahm zu bekommen. Ab da erwies sich die Haltung als problemlos. Schwierig wurde wieder die Suche nach weiteren großen, kräftigen Kamerunschafen und so kam der Entschluss, Dorperschafe ein zu kreuzen. Anfangs wurden die Dorperauen vom Kamerunbock gedeckt. Alle Lämmer waren schwarz und entwickelten sich besser als reine Kameruner. Vom Typ waren die Lämmer der beiden Auen unterschiedlich. Von der einen der Kameruntyp mit dem Gehörn, Mähne und glattem Fell, von der anderen eher Dorper, kleine Hörner und wolligeres Fell. Nun hat der Dorperbock gedeckt und gespannt auf die Unterschiede der Lämmer zum Kamerunbock.

 

Tipp:

Falls ihr im Herbst/Winter Kastanien verfüttert, lasst sie vorher einfach durch den Gartenhäcksler. Dann können zum einen auch die Lämmer mit fressen und zum anderen ist die Verschluckgefahr geringer

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